Fotobuch

27.10.09 Dieter Hemp und Manfred Beuttel: Fotobuch

Dieter präsentierte uns die verschiedenen Möglichkeiten zur Erstellung eines Fotobuches anhand der CeWe- Software mit Bildern aus unserer letzten Ausstellung.

Auf dem Markt gibt es viele Anbieter (Aldi, Lidl...) mit „eigener" Software, die im Grunde alle mehr oder weniger aus der gleichen Quelle kommen. Letztlich werden die Bücher alle von CeWe erstellt, die diese nur über Händler ausliefern. Die Dateien werden übers Internet oder per CD abgeliefert.
Die Qualität der Bilder (vorzugsweise JPG), also Farben, Kontraste, Schärfe soll gut sein entsprechend der Darstellung auf einem kalibrierten Bildschirm. Das konnte man auch anhand mehrerer Fotobücher sehen, die Clubmitglieder mitbrachten.
 

Dieter bevorzugt bei der Gestaltung der Seiten (Layout) das CeWe-Standardprogramm, die Pro-Version ist ihm zu kompliziert. Allerdings stellte sich später heraus, dass Pro einiges mehr zu bieten hat, was sehr nützlich sein kann.
 

Gestaltungsmöglichkeiten gibt es sehr viele, das fängt an bei der Auswahl von Buchgrösse, Seitenzahl, Grösse und Anordnung der Bilder (auch über zwei Seiten) und geht bis zu Rahmung und Text. Dazu hat das Programm umfangreiche Werkzeuge.
 

Schön und gut, der Vortrag war eine Bereicherung in unserem Fotografenleben. Ob man ein Fotobuch braucht oder will, ist auch eine Frage der „Philosophie". Ich persönlich tendiere wie bisher zum Einzelausdruck der Bilder und Präsentation in Ringbüchern (mit eingelegten Folien) oder Alben. Das ist für mich schneller und ich bleibe flexibel. Natürlich spielen auch Aspekte wie Kosten und Haltbarkeit (Druck oder Ausbelichtung!) eine Rolle.
 

Es war klar, dass wir zur Kardinalfrage kamen: sollen wir unsere letzte Ausstellung in einem Fotobuch wieder aufleben lassen? Um der Qualität der Ausstellung gerecht zu werden, müsste man das Buch ähnlich aufendig wie diese gestalten. Wer leistet die ganze Arbeit? Oder genügt eine einfache Dokumentation der Exponate fürs Archiv (wo befindet sich das?). Naturgemäß konnten wir uns noch nicht entscheiden. Fürs Erste gibt jeder Aussteller seine Originaldateien der Bilder (Stick oder CD) an Dieter. Dann müssen wir weitersehen.

Zum Schluss zeigte Manfred uns in Photoshop, wie man zu transparenten (gläsernen) Schriften kommt. Für die Eingeweihten: Datei--Neu--Schrift eingeben, Größe und „Transparenz" festlegen, über neue Einstellebene-- Fülloptionen—Kontur fertigstellen und speichern als PNG. Die gläserne Schrift kann dann auf üblichem Weg ins Bild kopiert werden.

Für mich war das ein sehr informativer Abend, ein neues Thema, mit dem ich mich dann doch beschäftigen werde.
 

R.D.Pfeiffer